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Fusion

…So weist die Lichtinstallation „Fusion“ in ein erweitertes Bewusstsein hinein, möchte entfĂŒhren in eine Gesamtschau, in dem sie in Echtzeit den Betrachter in eine Synthese von Licht, Form, Farbe, Sound und Bewegung eintaucht, in der er sich verliert, auflöst, sich schließlich mit dem Kunstwerk vereint, um einen gemeinsamen, neuen Kosmos zu schaffen. ZunĂ€chst ist da ja nur die Ă€ußere Form der gebogenen, gefalteten, silber glĂ€nzenden Skulptur „Fusion“, die sich dem Auge prĂ€sentiert. Doch in ihr weilt eine innere, versteckte Form, die man die inneren Potentiale der Form nennen kann. Die innere Form geht weit ĂŒber das Sichtbare hinaus. Sie ist die Energie, die Anziehungskraft dieser Kunst, die im Sinne einer Extra-Reichweite in den Raum hineingeht, ĂŒber ihn hinausgehen will. Und diese grĂ¶ĂŸeren Reichweiten werden sichtbar durch die bewegten Lichtstrahlen, die auf die Skulptur treffen und mit ihr lebendige Lichtzeichnungen, Lichtwolken und Lichtwelten erschaffen. Und die damit die Ă€ußere Form, die zunĂ€chst so statisch und unverĂ€nderlich scheint, stets aufs Neue verzerren, verlĂ€ngern, verĂ€ndern. Diese Kunst lotet neue Grenzen aus, zeigt, dass Form fließt und strömt. Der leere Raum vereinnahmt plötzlich den Betrachter, schluckt ihn, lĂ€sst ihn zum Teil des Kunstwerkes werden. Die Leere ist nicht mehr leer. Alles ist miteinander verbunden, geht in einander ĂŒber. Die Videos „Goldbubble“, oder auch „Hushbubble“, an sich zwei-dimensional, gaukeln  drei-dimensional tanzende und spiegelnde Wasserwelten vor, die von magischen Energiewolken durchströmt werden und in meditative Klangwelten des Komponisten Wolfgang Schmid, von „Passport“, getaucht sind, in welchen Lichtorbits und andere Lichtwesen leben, und dann in die Tiefe eines planetaren Universums sinken, die zugleich in Anklang an den holistischen Gedanken die Tiefen des eigenen Inneren sind.
Dann gibt es schließlich die Momentaufnahmen aus diesen kaleidoskopischen Bewegungen heraus. Es sind dies die photographischen Stillleben von „Fusion“ oder „Goldbubble“, die den Perzipienten glauben lassen wollen, dass das Jetzt festgehalten werden könnte, dass man das ewige Fließen der Zeit und das Ausdehnen des Raumes aufhalten könnte. Doch ist das wirklich so? Könnte es so sein oder doch anders? Die Hoffnung auf eine endgĂŒltige Antwort ist vergebens. Der Anspruch dieser Arbeiten auf Freiheit schließt dies kategorisch aus. Denn die Freiheit ist es ja gerade, die sagt, es könnte so sein oder auch anders, und dann den Betrachter sich ganz alleine ĂŒberlĂ€ĂŸt.
Kat SchĂŒtz, Sarasota

 

Pressemitteilung Fusion 532gallery (PDF)

 

The Aspect Video

2012 White Bubble, Goldbubble, Aja
Sounds composed by Wolfgang Schmid

 

The Aspect Photography

2015 untitled
60×85 cm, 150x200cm