In Gedanken an Malewitsch

Tatjana Busch führt einen kreativen Dialog mit den frühen Abstrak-ten. Von der zeitlos starren Strenge, der einsam heroischen Unantastbarkeit der Kunst Malewitschs oder Mondrians fühlt sie sich gleichzeitig angezogen und abgestoßen. Sie nimmt die Herausforderung an und entwickelt Gegenpositionen. Sie will begreifen. Und bewegen. Das unwiederholbar Zufällige herauslocken, zum lustvollen Chaos verführen. Poetische Gradlinigkeit mit barocker Phantasie bespielen. Von alten Harmonien der Gegensätze träumend in Balanceakten Neues schaffen.

 

Ita Heinze-Greenberg, 2006