Genautscht. Gefaltet. Gebogen.

Und es sind diese Formen von Tatjana Busch, in die sich der Kunstbetrachter einläßt. Hier beginnt er zu denken. In dieser Vielfalt.

Geknautscht.

Gefaltet.

Gebogen.

„Es könnte so sein und auch anders“, sagt Tatjana Busch.

Und doch findet die Seele zu einem bestimmten, reifen Moment ihren ganz eigenen Augenblick der Manifestation. Dann wird der „innere Drang“ (Kandinsky), die Intuition, zu einer materiellen Form.

Dann hat der schaffende authentische Geist sein Ebenbild in der Materie gefunden. FĂĽr diesen einzelnen Punkt der Zeit steht die Materie nun da als Zeuge.

Geknautscht.

Gefaltet.

Gebogen.

Zur Form kann die Relevanz des Ortes der Kunst hinzutreten.

Nicht immer ist dies nötig.

Aber wenn doch, dann entsteht eine Konversation zwischen Geist, Form und Ort.

Dann manifestiert sich der Geist der KĂĽnstlerin in einer Form an einem Ort. Nur hier kann diese Form, dieses Kunstwerk, bestehen.

Der Ort ist in das Kunstwerk geflossen und wurde ein Teil davon.

Wird die Form dem Ort entrissen, dann fehlt etwas.

Geknautscht.

Gefaltet.

Gebogen.

An seinem Ort.

Der Betrachter, der sich an den Formen einhakt, geht um Tatjana Buschs Kunstwerke herum. Kann von oben, kann von unten sich nähern. Vorne ist hinten ist vorne ist seitlich.

Der Blick hĂĽpft von Kante zu Kante.

Von Schatten zu Schatten.

Von Farbe zu Farbe.

Geknautscht.

Gefaltet.

Gebogen.

Der Blick will durchdringen.

Durch diese bewegte Stille hindurchgehen. Bewegung zwischen Raum und Zeit. Durch Raum und Zeit.

Jeder Blickwinkel offenbart neue Sichtweisen.

Jeder Blickwinkel lässt neue Assoziationen, neue Gedankenströme zu.

Man muĂź es nur zulassen.

Jeder Blickwinkel ist eine Facette des Kunstwerkes.

Alles zusammen ist die Geschichte des Kunstwerkes. Die Geschichte der Künstlerin. Ihr Weg, ihre Gedanken, ihr Leben. Man kann die Geschichte lesen. Intuition – Geometrie– Spiel – Gesetz – Form.

Das wird plötzlich ganz klar. In einem Augenblick.

Und in diesem Augenblick offenbart sich das Kunstwerk.

Dann fällt das Sichtbare mit unserem Gedachten, mit unserem inneren Auge zusammen.

Es ist der gleiche Augenblick, als der „innere Drang“ von Tatjana Busch zur Form dieses Kunstwerks wurde.

Und es macht alles Sinn.

 

Kat SchĂĽtz, 2010

 

 

Und es sind diese Formen von Tatjana Busch, in die sich der Kunstbetrachter einläßt. Hier beginnt er zu denken. In dieser Vielfalt.

Geknautscht.

Gefaltet.

Gebogen.

„Es könnte so sein und auch anders“, sagt Tatjana Busch.

Und doch findet die Seele zu einem bestimmten, reifen Moment ihren ganz eigenen Augenblick der Manifestation. Dann wird der „innere Drang“ (Kandinsky), die Intuition, zu einer materiellen Form.

Dann hat der schaffende authentische Geist sein Ebenbild in der Materie gefunden. FĂĽr diesen einzelnen Punkt der Zeit steht die Materie nun da als Zeuge.

Geknautscht.

Gefaltet.

Gebogen.

Zur Form kann die Relevanz des Ortes der Kunst hinzutreten.

Nicht immer ist dies nötig.

Aber wenn doch, dann entsteht eine Konversation zwischen Geist, Form und Ort.

Dann manifestiert sich der Geist der KĂĽnstlerin in einer Form an einem Ort. Nur hier kann diese Form, dieses Kunstwerk, bestehen.

Der Ort ist in das Kunstwerk geflossen und wurde ein Teil davon.

Wird die Form dem Ort entrissen, dann fehlt etwas.

Geknautscht.

Gefaltet.

Gebogen.

An seinem Ort.

Der Betrachter, der sich an den Formen einhakt, geht um Tatjana Buschs Kunstwerke herum. Kann von oben, kann von unten sich nähern. Vorne ist hinten ist vorne ist seitlich.

Der Blick hĂĽpft von Kante zu Kante.

Von Schatten zu Schatten.

Von Farbe zu Farbe.

Geknautscht.

Gefaltet.

Gebogen.

Der Blick will durchdringen.

Durch diese bewegte Stille hindurchgehen. Bewegung zwischen Raum und Zeit. Durch Raum und Zeit.

Jeder Blickwinkel offenbart neue Sichtweisen.

Jeder Blickwinkel lässt neue Assoziationen, neue Gedankenströme zu.

Man muĂź es nur zulassen.

Jeder Blickwinkel ist eine Facette des Kunstwerkes.

Alles zusammen ist die Geschichte des Kunstwerkes. Die Geschichte der Künstlerin. Ihr Weg, ihre Gedanken, ihr Leben. Man kann die Geschichte lesen. Intuition – Geometrie– Spiel – Gesetz – Form.

Das wird plötzlich ganz klar. In einem Augenblick.

Und in diesem Augenblick offenbart sich das Kunstwerk.

Dann fällt das Sichtbare mit unserem Gedachten, mit unserem inneren Auge zusammen.

Es ist der gleiche Augenblick, als der „innere Drang“ von Tatjana Busch zur Form dieses Kunstwerks wurde.

Und es macht alles Sinn.

Kat SchĂĽtz